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07.01.2019, 11:37 Uhr
Arbeitslosenquote sinkt – der Abstand zu den Nachbarkommunen bleibt
Brosch: Gelsenkirchen muss endlich die rote Laterne loswerden

„Der inzwischen zur Routine gewordene Blick auf die veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen für Gelsenkirchen ist für die CDU-Fraktion auch aktuell Freude und Sorge zugleich“, so kommentiert der für Arbeitsmarktfragen zuständige CDU-Stadtverordnete Alfred Brosch die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für den Bereich Gelsenkirchen. Dank der exzellenten wirtschaftlichen Lage in Deutschland insgesamt sind auch in Gelsenkirchen wieder viele Arbeitsuchende neu oder nach Unterbrechung wieder in den Kreis der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten gekommen.
Alfred Brosch: „Der positive, bundesweite Trend und die damit verbundene konjunkturelle Entwicklung hat auch die Ruhrgebietsstädte erreicht. Und so gut und richtig auch der tiefergehende Blick in die Strukturdaten durch die örtliche Arbeitsagentur vorgenommen wird bleibt die Erkenntnis, dass beim Vergleich mit den Nachbarkommunen die Arbeitsmarktdaten für Gelsenkirchen nach wie vor einen deutlichen Abstand zeigen. Spätestens das wirft die Frage auf, ob unsere Bemühungen in Gelsenkirchen ausreichen und wo wir zusätzliche lokale Initiativen starten können und müssen?“

Der Abstand zu den Nachbarkommunen in vergleichbarer Ausgangslage beträgt plus 1,5 % (z.B. Duisburg oder Herne) - dieser Trend ist seit Jahren konstant. Beim Blick auf den Mittelwert der Revierstädte fällt auf, dass die Zahlen in GE um das 1,27 fache höher liegen. Alfred Brosch: „Warum formulieren wir mit Blick auf 2030 nicht das Ziel, den Durchschnittswert der Revierstädte zu erreichen oder zumindest die rote Laterne abzugeben? Ohne Frage, jedes Ziel muss realistisch sein, es steht aber nirgendwo, dass es nicht ehrgeizig sein darf. Wir brauchen mehr Anstrengungen im Bereich der Wirtschaftsförderung, mehr Initiativen im Bereich Handwerk und Mittelstand und ein Zukunftsprogramm Arbeit und Familie, dass vor allem Frauen helfen kann Familie und Beruf besser zu vereinbaren.“

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