CDU begrüßt die Niederlegung des städtischen Wohnhauses Erdbrüggenstraße 113
Wöll: Stadt darf eigene Immobilien nicht verkommen lassen!
„Damit wird eine langjährige Forderung der CDU umgesetzt, diese Schrottimmobilie im Eingangsbereichs des Ost-Friedhofes abzureißen“, so Werner Wöll, der sich viele Jahre im Liegenschaftsausschuss für den Abriss eingesetzt hatte. Nach dem vollständigen Leerzug des Hauses verkam die Immobilie immer mehr zu einer Schrottimmobilie und zu einem negativen Blickfang, insbesondere für die Besucher des Friedhofes. Für alternative Nutzungsformen, etwa als Wirtschaftsgebäude von GELSENDIENSTE bestand nach eigenen Angaben von GELSENDIENSTE kein Bedarf. Der Abriss war von daher relativ alternativlos.
Wie sich jetzt herausgestellt hat, ist das Gebäude zudem umfangreich mit Schadstoffen belastet, die noch ordnungsgemäß entsorgt müssen. Für den Abriss, die fachgerechte Schadstoffentsorgung und die Wiederherrichtung der anzulegenden Grünfläche ist ein Zeitraum von drei Monaten vorgesehen. Die hierfür entstehenden Kosten werden mit 300.000 € veranschlagt und können aus dem Haushalt 2026 bereitgestellt werden. Wöll: „Die Stadt muss auch den eigenen Immobilienbestand im Auge haben, regelmäßig instand halten, renovieren und erst keine Schrottimmobilien entstehen lassen.“