CDU Ratsfraktion Gelsenkirchen

Olympia-Bewerbung: Ratsbürgerentscheid am 19. April

Große Chance für Gelsenkirchen als Sportstadt

Inzwischen liegen konkretisierte Informationen zum bevorstehenden Ratsbürgerentscheid über die Beteiligung Gelsenkirchens an der gemeinsamen Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region für die Olympischen und Paralympischen Spiele vor. Die Abstimmung findet am 19. April 2026 statt und bindet die Bürgerinnen und Bürger direkt in diese richtungsweisende Entscheidung ein.

Abstimmungsberechtigt sind alle Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener ab 16 Jahren. Die Wahlunterlagen werden bis Ende März automatisch zugestellt, und ab 23. März steht im Hans-Sachs-Haus eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung, in der direkt abgestimmt und weitere Informationen eingeholt werden können. Für die Gültigkeit des Entscheids müssen mindestens zehn Prozent der Stimmberechtigten teilnehmen.

„Ein Ratsbürgerentscheid ist ein starkes demokratisches Signal“, erklärt Andreas Batzel, sportpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. „Die Menschen in unserer Stadt sollen über eine der bedeutendsten Fragen der kommenden Jahre mitentscheiden. Für uns steht fest, dass Olympische Spiele ein Gewinn für die Region und eine große Chance für Gelsenkirchen wären. Im Rahmen einer dezentralen Rhein-Ruhr-Bewerbung könnte die Arena als Austragungsort für die Schwimmwettkämpfe vorgesehen werden – ein Wettbewerbsfeld, das perfekt zu unserem sportlichen Profil passt.“

„Gelsenkirchen ist Sportstadt, mit zahlreichen Vereinen, engagierten Ehrenamtlichen und einer starken sportlichen Identität“, so Batzel weiter. „Olympische Spiele bringen weit mehr als sportliche Wettbewerbe: Sie fördern das Image unserer Stadt, schafft Investitionen in Infrastruktur und bietet nachhaltige Impulse für Wirtschaft, Tourismus und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Die CDU betont, dass eine Beteiligung an der Bewerbung verantwortungsvoll, nachhaltig und transparent geplant werden muss. Ein Ratsbürgerentscheid schafft dafür eine breite demokratische Basis und stärkt die Akzeptanz in der Bevölkerung.

„Wir rufen alle Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener auf, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, gerne auch mit uns ins Gespräch zu kommen und am 19. April ihre Stimme abzugeben. Diese Entscheidung kann den Weg für ein bewegendes und zukunftsweisendes Großereignis ebnen – zum Nutzen unserer Stadt und unserer Sportkultur“, so Batzel abschließend.