CDU-Fraktion begrüßt Landesoffensive für Straßen, Brücken und Radwege
Sascha Kurth: „Gute Infrastruktur hört nicht an der Stadtgrenze auf.“
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Gelsenkirchen begrüßt die von der Landesregierung vorgestellten Investitionen in Straßen, Brücken, Tunnel und Radwege. Mit dem Bauprogramm 2026 setzt Nordrhein-Westfalen einen klaren Schwerpunkt auf den Erhalt und die Modernisierung bestehender Infrastruktur. Für Gelsenkirchen ist das nach Auffassung der CDU-Fraktion eine ausdrücklich positive Entwicklung – auch dort, wo Maßnahmen nicht unmittelbar auf Gelsenkirchener Stadtgebiet liegen, aber Verbindungen in die Nachbarstädte und damit den Alltag vieler Bürgerinnen und Bürger betreffen.
Dazu erklärt Sascha Kurth, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt Gelsenkirchen: „Das Land setzt genau dort an, wo es für die Menschen konkret spürbar wird: bei Straßen, Brücken und Radwegen, die täglich gebraucht werden. Gerade in einer Stadt wie Gelsenkirchen im Herzen des Reviers, in der Mobilität, Pendlerverkehre und gute Verbindungen in alle Teile des Ruhrgebiets zum Alltag gehören, ist eine leistungsfähige Infrastruktur keine Nebensache, sondern Standortpolitik und Daseinsvorsorge.“
Infrastruktur im Ruhrgebiet muss immer über die Stadtgrenzen hinweg gedacht werden. Stadtgrenzen dürfen nicht die Grenze vernünftiger Verkehrspolitik sein. „Wenn Engstellen in Bochum, Wattenscheid oder Herten beseitigt werden, entlastet das am Ende die gesamte Region. Gelsenkirchen ist keine Insel. Unsere Stadt lebt von funktionierenden Verbindungen – zur Arbeit, zur Hochschule, zum Einkauf, zum Sport und zu den Nachbarstädten. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass das Land nicht nur neue Projekte ankündigt, sondern den Sanierungsstau bei vorhandener Infrastruktur anpackt“, so Kurth.
Die CDU-Fraktion sieht die Landesentwicklung zugleich als Bestätigung der eigenen verkehrspolitischen Linie. Im Mittelpunkt müsse stehen, Mobilität pragmatisch, bezahlbar und an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen auszurichten. Straßen, Radwege und Brücken müssten zuverlässig funktionieren; Investitionen in Erhalt und Sanierung seien dafür die Grundlage.
Besondere Bedeutung habe darüber hinaus das kommunale Förderbudget aus dem NRW-Infrastrukturgesetz. Diese Mittel eröffnen zusätzliche Spielräume für dringend notwendige Investitionen in kommunale Infrastruktur – etwa in Schulen, Sportstätten, Verkehrsinfrastruktur, Digitalisierung, öffentliche Sicherheit und kommunale Liegenschaften.
Kurth abschließend: „Die Botschaft ist klar. Nordrhein-Westfalen investiert, und Gelsenkirchen muss diese Chancen konsequent nutzen. Wir wollen, dass Fördermittel schnell, zielgerichtet und sichtbar in unserer Stadt ankommen. Jeder Euro, der in funktionierende Infrastruktur investiert wird, ist ein Euro in Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke und Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.“