Haus des Jugendrechts: Jetzt muss die Umsetzung folgen
Monika Kutzborski: Der Jugendkriminalität und der Gewaltbereitschaft junger Täter treten wir gezielt entgegen!
Die CDU-Ratsfraktion Gelsenkirchen begrüßt die aktuellen Entwicklungen zum geplanten Haus des Jugendrechts und sieht sich in ihrer langjährigen Forderung bestätigt.
„Die Einrichtung eines Hauses des Jugendrechts war von Anfang an ein wichtiges Anliegen der CDU. Deshalb haben wir dieses Projekt bereits als Zielvereinbarung in die Haushaltsberatungen eingebracht und später auch im Koalitionsvertrag verankert. Umso erfreulicher ist es, dass die Umsetzung nun konkrete Formen annimmt“, erklärt die familienpolitische Sprecherin Monika Kutzborski.
Für uns ist das Haus des Jugendrechts ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Jugendkriminalität und Gewalt. Ziel ist es, Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendhilfe, Schulen und weitere Partner enger zu vernetzen, um schneller und wirksamer auf Straftaten junger Menschen reagieren zu können.
„Wer junge Menschen vor einer kriminellen Laufbahn bewahren will, darf nicht erst handeln, wenn es zu spät ist. Konsequente Reaktionen, schnelle Verfahren und gezielte Hilfsangebote müssen Hand in Hand gehen. Genau dafür steht das Haus des Jugendrechts“, so Kutzborski.
Die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger mehr Sicherheit im öffentlichen Raum wünschen. Insbesondere Familien, Schulen und Vereine erwarten, dass Jugendgewalt und wiederholte Straftaten nicht folgenlos bleiben.
Prävention bedeutet nicht Wegschauen. Prävention bedeutet, frühzeitig Grenzen aufzuzeigen und gleichzeitig Unterstützung anzubieten. Das Haus des Jugendrechts verbindet beide Ansätze und ist deshalb ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit in unserer Stadt.“
Die CDU wünscht sich nun eine zügige Umsetzung des Projekts. Nach der politischen Zielsetzung im Haushalt und im Koalitionsvertrag müssten nun die organisatorischen und personellen Voraussetzungen geschaffen werden.
„Die Bürgerinnen und Bürger haben kein Interesse an weiteren Konzeptpapieren. Sie erwarten sichtbare Fortschritte. Deshalb muss das Haus des Jugendrechts jetzt mit Nachdruck vorangebracht werden. Gelsenkirchen braucht mehr Zusammenarbeit der Behörden, schnellere Reaktionen auf Jugendkriminalität und eine klare Botschaft: Wer Regeln missachtet, muss mit Konsequenzen rechnen. Wer Hilfe benötigt, soll sie schnell erhalten.“
Die CDU wird den weiteren Prozess konstruktiv begleiten und darauf achten, dass aus einem guten politischen Beschluss zeitnah eine funktionierende Einrichtung für mehr Sicherheit und bessere Zukunftschancen junger Menschen wird.