Kein junger Mensch darf am Übergang in den Beruf verloren gehen
Alfred Brosch: „Der erfolgreiche Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf ist für die CDU eines der Kernanliegen für Gelsenkirchen.“
Gerade in einer Stadt mit großen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen entscheidet ein guter Berufsstart wesentlich über persönliche Chancen, Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.
Jeder zehnte junge Mensch zwischen 20 und 24 Jahren war 2025 weder erwerbstätig noch in Ausbildung, Schule oder Studium. Für die CDU-Fraktion ist das ein deutliches Warnsignal – und vor allem ein Auftrag, früher und gezielter zu handeln.
Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Alfred Brosch erklärt: „Wir sollten solche Zahlen nicht zum Anlass nehmen, jungen Menschen pauschal mangelnde Leistungsbereitschaft zu unterstellen. Die entscheidende Frage ist: Warum verlieren junge Menschen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben den Anschluss – und was können wir konkret dagegen tun?“
Für die CDU beginnt die Antwort bereits in der Schule. Berufsorientierung muss stärker mit der tatsächlichen Arbeitswelt verbunden werden. Praktika, Betriebskontakte und konkrete Einblicke in unterschiedliche Berufe helfen jungen Menschen, ihre eigenen Stärken zu entdecken und realistische Perspektiven zu entwickeln. Gleichzeitig können Unternehmen frühzeitig für Ausbildung und berufliche Möglichkeiten werben.
Wer nach der Schule nicht unmittelbar den Weg in Ausbildung, Studium oder Arbeit findet, darf nicht sich selbst überlassen bleiben. Schulen, Berufsberatung, Jobcenter, Jugendhilfe und Betriebe müssen enger zusammenarbeiten. Junge Menschen brauchen einen verlässlichen Ansprechpartner, der den Kontakt hält und gemeinsam mit ihnen den nächsten Schritt organisiert.
Die CDU setzt sich dafür ein, den Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf zu einem politischen Schwerpunkt in Gelsenkirchen und dem Zukunftsprogramm Arbeit zu machen: früh orientieren, individuell begleiten, bestehende Angebote besser verzahnen und konkrete Zugänge zu Betrieben schaffen.
„Unser Ziel muss klar sein: Kein junger Mensch darf am Übergang ins Berufsleben verloren gehen. Aus einem schwierigen Start darf keine dauerhafte Sackgasse werden. Ausbildung und Arbeit schaffen nicht nur Einkommen – sie geben jungen Menschen die Chance, auf eigenen Beinen zu stehen und ihr Leben selbst zu gestalten“, so Brosch abschließend.