Elternhaltestellen starten: CDU-Idee wird Realität
Rosen: „Beharrlichkeit zahlt sich aus – jetzt müssen aus den Pilotprojekten schnell weitere Standorte werden“
Mit dem Start von Elternhaltestellen an der GGS Albert-Schweitzer-Straße und der Grundschule „An der Gräfte“ wird eine langjährige Forderung der CDU-Ratsfraktion Gelsenkirchen nun praktisch umgesetzt. Die ausgewiesenen Haltebereiche sollen den morgendlichen Hol- und Bringverkehr unmittelbar vor den Schulen entzerren und damit insbesondere für die Kinder für mehr Sicherheit sorgen.
„Wir freuen uns, dass eine Idee, für die wir als CDU seit Jahren werben, jetzt endlich auf Gelsenkirchens Straßen Realität wird. Elternhaltestellen sind für uns der richtige Weg, weil sie Sicherheit und Alltagstauglichkeit miteinander verbinden. Statt Eltern und ihre Autos einfach aus dem Schulumfeld zu verdrängen, schaffen wir klare und sichere Punkte zum Aussteigen. Das ist pragmatische Verkehrspolitik, die die Lebenswirklichkeit von Familien berücksichtigt“, erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Laura Rosen.
„Wir haben von Anfang an gesagt: Das Problem löst man nicht mit Verbotsschildern und erhobenem Zeigefinger. Viele Eltern bringen ihre Kinder aus nachvollziehbaren Gründen mit dem Auto zur Schule. Entscheidend ist, diesen Verkehr so zu organisieren, dass vor den Schultoren keine gefährlichen Situationen entstehen. Genau dafür sind Elternhaltestellen gedacht“, so Rosen weiter.
Die Kinder werden an den ausgewiesenen Stellen in einiger Entfernung zur Schule abgesetzt und legen die letzten Meter zu Fuß zurück. Dadurch soll das Verkehrsaufkommen unmittelbar vor den Schuleingängen reduziert werden. Gleichzeitig können Eltern ihre Kinder weiterhin mit dem Auto bringen, ohne direkt bis vor das Schultor fahren zu müssen.
Für die CDU-Ratsfraktion ist der Start an den beiden Grundschulen deshalb ein wichtiger erster Schritt – allerdings noch nicht das Ende der Entwicklung. Die Erfahrungen aus der Pilotphase müssten nun konsequent ausgewertet werden. Entscheidend sei, ob sich die Verkehrssituation tatsächlich verbessert, die Haltestellen von den Eltern angenommen werden und die Sicherheit im unmittelbaren Schulumfeld steigt.