Neue Modellrennbahn eröffnet
Aus einer Idee ist ein besonderes Sportangebot geworden
Die CDU-Ratsfraktion freut sich über die erfolgreiche Eröffnung der neuen Modellrennbahn an der Braukämperstraße. Nach jahrelanger Arbeit hat der Verein am Samstag seine neue Onroad-Strecke offiziell eröffnet.
„Die Resonanz am Eröffnungstag hat gezeigt, dass hier etwas Besonderes entstanden ist. Viele Besucherinnen und Besucher, erfreulich viele Kinder und auch Modellrennsportler von außerhalb Gelsenkirchens waren vor Ort. Es gab viele Interessierte, die die Anlage kennenlernen oder selbst einmal fahren wollten. Das zeigt: Dieses Angebot funktioniert und besitzt eine Anziehungskraft über unsere Stadtgrenzen hinaus“, erklärt der sportpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Andreas Batzel.
Besonders beeindruckend sei die enorme Eigenleistung der Vereinsmitglieder. Mit Onroad-Strecke, Crawler-Park und der noch abschließend fertigzustellenden Offroad-Strecke wird der Verein über drei unterschiedliche Strecken und damit über ein außergewöhnlich vielfältiges Angebot verfügen.
„Wir wollen eine breite und vielfältige Sportlandschaft in Gelsenkirchen und müssen auch neuen oder kleineren Sportarten Raum zur Entwicklung geben. Genau dafür ist diese Anlage ein hervorragendes Beispiel. Hier ist etwas Neues für Gelsenkirchen entstanden, das Technik, sportlichen Wettbewerb und Vereinsleben miteinander verbindet“, so Batzel.
Besonders wichtig sei dabei die Nachwuchsarbeit. Kinder und Jugendliche zahlen beim RC-Team RuhrStörung keinen Mitgliedsbeitrag. „Wenn man heute gesehen hat, wie viele Kinder neugierig an der Strecke standen und selbst fahren wollten, erkennt man das Potenzial. Ein Verein, der jungen Menschen einen so unkomplizierten Einstieg ermöglicht, verdient Unterstützung.“
Batzel begleitet die Entwicklung des Vereins bereits seit mehreren Jahren. Schon 2021 war der Vereinsvorsitzende auf die Politik zugekommen, weil der Verein in Gelsenkirchen eine Heimat suchte. Die CDU griff das Anliegen daraufhin im Sportausschuss auf und setzte sich für eine Lösung ein. Bereits damals standen die Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien im Mittelpunkt.
„Die Entwicklung zeigt auch, welches Potenzial in der sinnvollen Nachnutzung vorhandener Sportflächen steckt. Nicht jede nicht mehr benötigte Fläche muss aufgegeben werden. Wenn Verwaltung, Politik und engagierte Vereine gemeinsam nach Lösungen suchen und alle an einem Strang ziehen, können daraus neue Sportangebote entstehen. Genau solche pragmatischen Lösungen brauchen wir auch an anderen Stellen in Gelsenkirchen“, betont Batzel.
„Vor allem gebührt den Vereinsmitgliedern großer Respekt. Sie haben über Jahre angepackt, viel Zeit investiert und mit großer Eigenleistung eine beeindruckende Anlage geschaffen. Aus einer Idee ist ein neues Stück Gelsenkirchener Sportvielfalt geworden“, so Batzel abschließend.