KI-Zukunftskongress in Gelsenkirchen: CDU fordert praxisnahe Umsetzung für Wirtschaft und Verwaltung
Wöll: Künstliche Intelligenz darf kein Zukunftsprojekt für wenige bleiben!
Gelsenkirchen als Gastgeber des KI-Zukunftskongresses bietet die Chance, Künstliche Intelligenz konkret für den Mittelstand, die öffentliche Verwaltung und die Verbesserung der Lebensqualität in den Stadtteilen nutzbar zu machen. Die CDU-Fraktion begrüßt die Veranstaltung und sieht darin einen wichtigen Schritt, Unternehmen und Verwaltung Mut zur Anwendung von KI zu machen und kommunale Einsatzfelder praxisnah zu erproben.
Aus Sicht der CDU muss es jetzt darum gehen, die auf dem Kongress gezeigten Demonstrationen in lokale und finanzierbare Projekte zu überführen. Die Schwerpunkte unserer Fraktion sind: Wirtschaftsförderung durch Beratungs- und Förderangebote für kleine und mittlere Unternehmen; Digitalisierung der Verwaltung mit nutzerfreundlichen Online-Diensten und automatisierten Prozessen; Effizienzsteigerungen in Stadtsauberkeit, Ordnungsdiensten und Gebäudemanagement durch Routenoptimierung und vorausschauende Wartung; Qualifizierungsoffensive in Kooperation mit Bildungsträgern und Hochschulen, damit Beschäftigte die Chancen von KI nutzen können.
Datenschutz und Transparenz bleiben dabei unverhandelbar. Kommunale KI-Anwendungen müssen nachvollziehbar, datensparsam und von unabhängiger Stelle geprüft werden. Wie die WAZ berichtete, geht es beim Kongress gerade auch darum, Hemmnisse abzubauen und praktische Lösungen zu zeigen. „Künstliche Intelligenz darf kein Zukunftsprojekt für wenige bleiben. Wir wollen, dass Gelsenkirchen Vorreiter für sichere, bürgernahe und wirtschaftsfördernde Anwendungen wird“, sagt Werner Wöll, Sprecher der CDU-Fraktion im Wirtschaftsförderungsausschuss. „Die CDU schlägt einen kommunalen KI-Fahrplan vor: Pilotprojekte mit klarer Wirkungsmessung, Nutzung von Fördermitteln, begleitende Qualifizierung und ein städtisches Governance-Modell für Datenschutz und Ethik. So wird KI zu einem Motor für Arbeitsplätze, saubere Stadtteile und effiziente Verwaltung in Gelsenkirchen.“