CDU Ratsfraktion Gelsenkirchen

CDU-Fraktion bedauert Entwicklung bei Hof Holz

Heinberg: "Herber Schlag für die Beschäftigten und das lokale  Arbeitsangebot für Menschen mit einer Behinderung"

Die Mitteilung der Zahlungsunfähigkeit von Hof Holz durch den Träger „Werkverein Gelsenkirchen e.V.“ ist aus Sicht der CDU-Ratsfraktion ein herber Schlag nicht nur für die Beschäftigten, sondern auch eine höchst alarmierende Aussicht für den Arbeitsmarkt und das Beschäftigungsangebot für Menschen mit einer Behinderung in Gelsenkirchen.

Wolfgang Heinberg, stellv. Fraktionsvorsitzender: „Der erfolgte Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ist kein Schritt, den ein Träger oder eine Einrichtung ohne wichtige Gründe unternimmt. Selbstverständlich können wir zur wirtschaftlichen Situation von Hof Holz oder seinem Träger nichts Konkretes sagen. Höchst bedauerlich ist jedoch die jetzt entstandene Perspektive: Arbeitsplätze sind konkret bedroht, das Vorhaben Inklusion auch im Bereich der Arbeitswelt voranzubringen erleidet einen herben Rückschlag und Perspektiven mit der Situation in Gelsenkirchen umzugehen sehe ich nicht.“

Um weitere Informationen zum Sachstand zu erhalten hat die CDU-Ratsfraktion sowohl für den Ausschuss für Arbeit und Soziales wie für den Beirat für Menschen mit Behinderungen beantragt, dass die Verwaltung (möglicherweise auch der Träger von Hof Holz) dazu in den Sitzungen in den kommenden Wochen berichten. Beerend Steensma, sachkundiger Bürger im Beirat: „Wenn wir Rückschläge zur Kenntnis nehmen und gut beraten, dann können wir möglicherweise zukunftsfähige Wege für das Vorhaben Inklusion und das Thema Arbeitsplätze für Menschen mit einer Behinderung entwickeln.“

Das jetzt eröffnete Insolvenzverfahren ist ein weiterer trauriger Ankerpunkt am Beginn des Jahres 2014. Wolfgang Heinberg: „Es ist kaum vier Wochen her, dass die Stadtspitze von einem sehr ordentlichen Jahr 2013 gesprochen hat. Die aktuellen Nachrichten in GE melden u.a. Insolvenz, Kinderarmut und Arbeitsmarkt unter Druck. Ich glaube nicht, dass diese Entwicklungen erst mit dem Jahreswechsel eingetreten sind. Auch wenn „die Stadt“ bei mancher Entwicklung nicht unmittelbarer Akteur ist, muss lokal mehr passieren als die Hoffnung auf Land und Bund,- wobei für uns als CDU-Fraktion klar ist: Düsseldorf und Berlin müssen ihre Hausaufgaben zur Stärkung der Kommunen machen,- schnell und ohne wenn und aber!“