„Über die Kommentare der Grünen Landtagsabgeordneten Grochowiak-Schmieding sind wir doch sehr verwundert. Der Bund scheidet aufgrund der verfassungsmäßigen Zuständigkeit als Finanzierungsmöglichkeit für Schulsozialarbeiter aus. Einen eigenen Haushaltsposten „Schulsozialarbeit“ können nur die Länder in ihrem Haushalt verankern, nicht aber der Bund. Zudem stehen die Länder mit der letzten Steigerung der Kostenübernahme durch den Bund 2014 um den dreifachen Betrag von 1,2 Mrd. Euro besser da. Sie sind deshalb in der Lage, aus dieser dauerhaften Entlastung die Kosten für die Schulsozialarbeit im Sinne des Vermittlungsergebnisses zu tragen. Anstatt ständig nach dem Bund als Retter zu rufen, sollte die Landesregierung ihrer Pflicht nachkommen und sich endlich dazu entschließen, den Schulsozialarbeitern eine berufliche Zukunft zu sichern. Wir erinnern gern an das Aushängeschild „Kein Kind zurücklassen“, das die Landeregierung ständig vor sich herträgt, aber scheinbar aus den Augen verloren hat“, äußert sich Christina Totzeck, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion zu der Situation der Schulsozialarbeit.
"Die Äußerungen von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, dass die Städte die kommunalen Aufwendungen für die Schulsozialarbeit eigenständig finanzieren können, da der Bund ab 2014 die Kosten für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung vollständig übernimmt, ist ein weiterer Schlag ins Gesicht der Kommunen. Nur einen Tag nach dem Kabinettsbeschluss, die Eingliederungshilfe in die nächste Legislaturperiode zu schieben, ist dies ein neuer Beweis, wie weit sich das Bundeskabinett von den Sorgen und Nöten der Kommunen entfernt hat“, kritisiert Markus Karl, Fraktionsgeschäftsführer der CDU und Vorsitzender im Ausschuss für Bildung die Äußerungen von Andrea Nahles.