Wöll: Fernbusse nicht an Gelsenkirchen vorbeifahren lassen
Am 23. Januar befasst sich die Bezirksvertretung-Nord mit der Umgestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) in Gelsenkirchen-Buer. Da der ZOB seit langer Zeit nicht mehr den Anforderungen als moderner Verknüpfungspunkt des ÖPNV angesehen werden kann, soll er jetzt umgestaltet werden, um eine attraktive, barrierefreie, leistungsfähige und städtebaulich ansprechende Umsteigemöglichkeit vom Individualverkehr auf den ÖPNV zu bieten.
Werner Wöll, Fraktionsvorsitzender der CDU: „Wir sind froh, dass die Neugestaltung des ZOB in Buer wieder auf die politische Agenda gesetzt wird. Zu lange herrscht hier Stillstand und Tristesse. Aber damit nicht genug: Wir müssen diese Gelegenheit jetzt dringend auch dazu nutzen, Gelsenkirchen an das Fernbusnetz anzuschließen. Die seit dem 01.01.2013 existierenden Fernbuslinien stellen eine echte Konkurrenz zum Schienenpersonenverkehr dar. Die Auslastung der Fernverkehrszüge liegt aktuell bei rund 48 Prozent, wohingegen Fernbusse mit rund 60 Prozent ausgelastet sind. Die Fernbusse dürfen nicht länger an Gelsenkirchen vorbeifahren!“