CDU begrüßt die Unterstützung von Azubis

26.03.2021, 13:12 Uhr

Monika Kutzborski: Jugendliche Azubis dürfen nicht auf der Strecke bleiben!

Über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kita-Kinder und Schüler wird viel gesprochen. Auch um die Berufsorientierung und die Werbung für Ausbildungsplätze wird sich gekümmert. „Umso wichtiger ist es, auch die aktiven Azubis in den Unternehmen nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Ausbildung ist durch Distanzunterricht, Homeoffice, Kurzarbeit und viele Schul- und Betriebsschließungen sehr stark betroffen“, so die CDU-Sprecherin im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie Monika Kutzborski.

Die CDU begrüßt daher ausdrücklich die Initiative der „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ für unseren Fachkräftenachwuchs. Die „Allianz“ ist ein Zusammenschluss der Bundesregierung, der Bundesländer, der Bundesagentur für Arbeit sowie der Dachverbände der Arbeitgeber und Gewerkschaften. Auf Vorschlag dieser „Allianz“ wurde das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ bis Dezember 2021 verlängert, finanziell deutlich aufgestockt und auf Betriebe mit bis zu 499 Beschäftigte ausgeweitet. Für Monika Kutzborski ist aber insbesondere auch die persönliche Förderung der aktuellen Azubis wichtig: „Unsere Berufsausbildung lebt von der persönlichen Nähe und dem Kontakt der Azubis zu den Ausbildern und Fachlehrern. Das geht seit einem Jahr nicht mehr wirklich reibungslos.“ Die „Allianz“ will daher die Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung deutlich ausbauen, um die Chancengleichheit gegenüber anderen Bildungswegen zu erhalten. Dazu werden die Angebote der Kammern, Innungen, der überbetrieblichen Bildungseinrichtungen und der ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) der Bundesagentur für Arbeit schnell und konsequent um digitale und hybride Formate erweitert. Auch gibt es finanzielle Entlastungen und Zuschüsse im Zusammenhang mit der Teilnahme an kostenpflichtigen Prüfungsvorbereitungen. Freie Kapazitäten überbetrieblicher Bildungseinrichtungen werden zum Nachholen ausgefallener Ausbildungsinhalte genutzt und die Lernortkooperation über Verbund- und Auftragsausbildung wird verstärkt. „Wichtig ist, zu vermeiden dass die Zahl der Jugendlichen ohne Ausbildung weiter wächst“, stellt Kutzborski abschließend fest.