Kita und Supermarkt St. Theresia weiterhin in Warteschleife
CDU-Fraktion fordert zügiges Vorgehen beim Bebauungsplan und pragmatische Zwischenlösungen für Kinderbetreuung und Nahversorgung
Die CDU-Fraktion nimmt die Berichterstattung der WAZ zum Stillstand des Kombiprojekts Kita und Nahversorgung am Standort St. Theresia in Hassel mit großer Sorge zur Kenntnis. Seit 2020 besteht klarer Bedarf an Betreuungsplätzen und einer wohnortnahen Versorgung – Verzögerungen durch das Bebauungsplanverfahren und erforderliche Gutachten sind für die Anwohnerinnen und Anwohner nicht hinnehmbar. Daher erfolgt unsere erneute Anfrage direkt in der ersten Sitzung der Bezirksvertretung -Nord.
Bebauungsplanverfahren, Gutachten und Beteiligungsverfahren sind wichtig, dürfen aber nicht zu endlosen Blockaden führen. Die CDU-Fraktion fordert deshalb eine Beschleunigung des Verfahrens durch eine abgestimmte Vorgangsplanung der Verwaltung und frühzeitige Koordination aller Gutachter sowie eine digitale Verfahrensbegleitung und transparente Zeitpläne, damit Beteiligte und Bürger den Fortschritt nachvollziehen können.
Auch eine Prüfung pragmatischer Zwischenlösungen wie modulare Kita-Module oder temporäre Nahversorgungsangebote (Pop-up-Markt), um akute Bedarfe zu decken oder Nutzung von Fördermitteln und Kooperationen mit lokalen Unternehmen, um das Projekt finanziell solide und nachhaltig umzusetzen, sind für die CDU denkbar.
Dabei ist es der CDU wichtig, dass Qualität und Sicherheit – bei Kinderbetreuung wie bei Lebensmittelversorgung – oberste Priorität behalten: wir brauchen starke Stadtteile, verlässliche Bildungseinrichtungen und eine funktionierende Nahversorgung als Grundlage lebenswerter Quartiere.
„Wir dürfen die Menschen in Hassel nicht länger vertrösten. Stadtverwaltung und Politik müssen jetzt gemeinsam Tempo machen und praktikable Lösungen auf den Weg bringen“, so Alfred Brosch, Stadtverordneter für Hassel der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Gelsenkirchen.