CDU Ratsfraktion Gelsenkirchen

Stellenplan 2027 verringert Leistungsfähigkeit der Stadt

CDU-Fraktion warnt vor Folgen für Ordnungsdienst, Verwaltungsservice und bürgernahe Aufgaben und fordert konkrete Alternativen zum generellen Einstellungsstopp

Die Ankündigung der Stadtverwaltung, für 2027 grundsätzlich keine neuen Planstellen zu schaffen (WAZ-Bericht, 08.01.2026), gefährdet nach Einschätzung der CDU-Fraktion die Leistungsfähigkeit in wichtigen Bereichen wie Ordnungsdienst, Bürgerservice und stadtnahen Diensten. Sparen darf nicht zu Lasten von Sicherheit, Sauberkeit und schneller Verwaltung führen.

Ein pauschaler Personalstopp ist kurzsichtig: Schon heute führen Personalengpässe zu längeren Bearbeitungszeiten, weniger Kontrollen und eingeschränkten Angeboten in den Stadtteilen. Die CDU-Fraktion fordert deshalb eine sachorientierte Alternative: Priorisierte Bedarfsanalyse, gezielte Ausschreibung für notwendige Schlüsselstellen, Umschichtung von Ressourcen, Stärkung digitaler Prozessoptimierung und gezielte Weiterbildung statt pauschaler Kürzungen. Darüber hinaus müssen mögliche Effizienzgewinne, Kooperationen mit dem Kreis und Förderprogramme des Landes und Bundes geprüft werden. Die Haushaltsdisziplin bleibt unser Ziel, doch solide Finanzen dürfen nicht durch den Abbau zentraler Dienstleistungen erkauft werden. „Ein genereller Personalstopp gefährdet Sicherheit und Service für die Bürgerinnen und Bürger. Wir brauchen einen intelligenten Personal- und Dienstleistungsplan statt Stop-and-Go“, so Laura Rosen, haushaltspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.

Die CDU-Fraktion fordert die Verwaltung auf, kurzfristig ein transparentes Personalkonzept vorzulegen und den Rat in die Entscheidungen einzubeziehen. Wir stehen für verantwortungsvolle Haushaltspolitik, die zugleich die öffentliche Daseinsvorsorge sichert.