CDU Ratsfraktion Gelsenkirchen

Schulen: Millionen-Mehrkosten belasten Gelsenkirchener Haushalt 2026

CDU-Fraktion fordert Priorisierung, Kostendisziplin und gezielte Förderung für sichere, moderne und digitale Lernorte

Berichte der WAZ vom 11.01.2026 zeigen, dass die Stadt für 2026 und die Folgejahre mit mehreren Millionen Euro Mehrkosten bei Schulprojekten rechnet. Diese Prognose belastet den städtischen Haushalt und macht notwendige Entscheidungen über Bau, Sanierung und Betrieb dringlicher.

Die CDU-Fraktion nimmt die Zahlen ernst und setzt auf eine sachorientierte Lösung: Schulen sind Grundpfeiler starker Stadtteile und sie dürfen nicht zu den Verlierern knapper Kassen werden. Wir fordern eine transparente Priorisierung nach Sicherheitsbedarf, Zustand, Schülerzahlen und sozialem Bedarf sowie die konsequente Nutzung von Landes- und Bundesmitteln. Gleichzeitig ist Kostendisziplin bei Planungen und Vergaben nötig: verbindliche Kostenobergrenzen, engere Projektsteuerung und verstärkte digitale Planung können zusätzliche Steigerungen verhindern. Wo sinnvoll, soll geprüft werden, ob zeitlich gestaffelte Bauphasen Entlastung bringen, ohne die Unterrichtsqualität zu gefährden. Ein besonderes Augenmerk gilt sanitären Anlagen, Brandschutz und barrierefreiem Zugang sowie digitaler Infrastruktur, damit Bildung chancengerecht und zukunftsfest bleibt.

 „Schulen dürfen nicht zum Sparopfer werden. Wir brauchen von der Verwaltung ein aktualisiertes und klar priorisiertes Maßnahmenpaket mit Finanzierungsoptionen und Zeithorizont, strikte Kostenkontrolle und gezielte Investitionen in Sicherheit und Digitalisierung", so Monika Kutzborski, haushaltspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Gelsenkirchen. Die CDU steht für solide Finanzen und starke Bildung vor Ort.