NRW-Trend macht Handlungsbedarf sichtbar: Infrastruktur, ÖPNV und Verkehr als Prioritäten auch für Gelsenkirchen
CDU-Fraktion fordert kurzfristige Maßnahmen für Pendel- und Schulwege sowie mehr Transparenz bei Verkehrsinvestitionen
Der aktuelle NRW-Trend (Infratest dimap/WDR, Erhebungszeitraum 26.–29.01.) zeigt: Rund ein Viertel der Befragten nennt Infrastruktur, öffentlichen Personennahverkehr und Verkehr als vordringliche Probleme. Für Gelsenkirchen bedeutet das: Mobilitäts- und Straßenfragen sind zentrale kommunalpolitische Aufgaben. Die CDU-Fraktion nimmt diese Ergebnisse ernst und fordert zielgerichtete Maßnahmen für mehr Verlässlichkeit und Sicherheit im Alltag.
Die Ergebnisse des NRW-Trends bieten Orientierung für kommunales Handeln. Für Gelsenkirchen leitet die CDU-Fraktion daraus folgende Prioritäten ab:
1) Straßenzustand und Sauberkeit verbessern durch priorisierte Reparaturschleifen, kurzfristige Ausbesserungs-Teams, neue Technologien und transparente Priorisierungskriterien für Sanierungen
2) Investitionen kommunal priorisieren – klare Kriterien für Schulwege, Pendelrouten, Gewerbegebiete und Stadtteilzentren
2) ÖPNV-Verlässlichkeit erhöhen durch engere Abstimmung mit dem VRR und Ausbau digitaler Fahrgastinformation
4) Finanzierung verantwortungsvoll sicherstellen: Nutzung von Landes- und Bundesprogrammen, Fördermitteln und vorausschauender Haushaltsplanung
Die CDU-Fraktion schlägt vor, unverzüglich eine Bestandsaufnahme der wichtigsten Pendel- und Schulwege vorzulegen und für besonders belastete Strecken temporäre Maßnahmen (Zusatzbusse, Busspuren, punktuelle Fahrbahnsanierung) umzusetzen.
Langfristig setzen wir auf Digitalisierung (Echtzeitdaten, Verkehrsmanagement), um Kosten zu senken und Service zu verbessern.
„Mobilität ist Lebensqualität und Wirtschaftsfaktor zugleich. Wir brauchen Planbarkeit statt Zufall", so Laura Rosen, verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. Die CDU steht dabei für eine bürgernahe, lösungsorientierte Politik und fordert die Verwaltung auf, im nächsten Ausschuss einen Maßnahmenplan vorzulegen und die Prioritäten anhand nachvollziehbarer Kriterien zu beschreiben. „Nur mit klarer Planung, Transparenz und schnellen, gezielten Maßnahmen schaffen wir verlässliche Wege für Schule, Arbeit und Wirtschaft in Gelsenkirchen“, so Rosen abschließend.